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Zisterne der Zehn Kammern

Zisterne der Zehn Kammern

Archäologie
Epoche
2.-1. Jahrhundert v. Chr.
Die Beschreibung

Große römische Zisterne, unterteilt in zehn miteinander verbundene Kammern, eines der eindrucksvollsten und am besten erhaltenen Wasserbauwerke der Versorgung des antiken Circeii. Die für große römische Zisternen typische Mehrkammeranlage erlaubte es, das Absetzen und die Verteilung des gesammelten Wassers zu steuern und so auch in sommerlichen Trockenzeiten genug Vorräte für die Villen und Siedlungen des Vorgebirges zu sichern.

Im Grün des städtischen Olivenhains in der Gegend von Mezzomonte liegt die sogenannte „Grotte der zehn Kammern“. In Wirklichkeit ist es eine römische Zisterne, von der nur ein Teil von außen sichtbar ist. Sie besteht aus zwei Bereichen mit echten Gewölben, die sich jeweils in fünf kleine Gewölbe teilen (insgesamt 25 x 40 Meter) und so die zehn namensgebenden Kammern bilden. Von den tonnengewölbten Speichern aus Gussmauerwerk (Mauern 1,80 Meter hoch) ist eine Zisterne mit zwei parallelen Kammern im nördlichen Teil der Anlage am besten erhalten. Leider sind die Mauern von tiefen Längsrissen beschädigt. Das Regenwasser wurde über einen kleinen, noch gut erhaltenen Schacht im Norden der Stätte eingeleitet. Die Zisterne versorgte eine darunterliegende römische Villa, von der nur wenige Spuren der Umfassungsmauern erhalten sind.

Zeit, Witterung und wuchernde Vegetation haben dem Bau so stark zugesetzt, dass eine Besichtigung gefährlich ist.

Praktische Hinweise

Besichtigung

Die Zisterne ist schwer zugänglich und zu Fuß zu besichtigen. Die Begleitung durch einen Fremdenführer wird empfohlen.

Galerie

Zisterne der Zehn Kammern

Zisterne der Zehn Kammern
Wikimedia Commons
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