Kirche San Francesco in Borgo Montenero, ein Sakralbau, der bei der Gründung des Landdorfs während der Urbarmachung des Agro Pontino in den 1930er-Jahren entstand.
In der faschistischen Zeit entstanden im Gebiet der Pontinischen Sümpfe zahlreiche Städte wie Sabaudia, Pontinia und Latina sowie viele Dörfer wie Hermada, Vodice und Montenero. In einem harmonischen rationalistischen Stil erhielten alle Orte die für das Leben der Bevölkerung nötigen Einrichtungen. Nach der Schule und dem Parteihaus war die Kirche unverzichtbar. In Borgo Montenero wurde Ende der 1930er-Jahre die Kirche des heiligen Franz von Assisi eingeweiht. Der rechteckige Bau wird außen von einem großen Glockenturm mit drei übereinanderhängenden Glocken ergänzt. Er hat ein einziges, sehr weites Schiff mit zarten Marmorarbeiten an Altar und Ambo, die das Lamm Gottes und die Symbole der Evangelisten zeigen. Die Monstranz im Hintergrund der Apsis ist rund, mit einem weiß-goldenen Mosaik. Seitlich des Altars stehen Statuen des heiligen Franziskus und der Madonna; das Bild im Hintergrund zeigt den heiligen Franziskus nach Murillo, gemalt vom Maler Rosati. Große bunte Glasfenster bringen harmonisches Licht in die Kirche. Rechts der Kirche liegt das Pfarrhaus mit schönem Garten und einem viel besuchten Oratorium. Auf dem Platz davor wurde 1960 über einem kleinen Brunnen eine Statue der Madonna Maria Rosa Mystica aufgestellt.