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La Batteria

La Batteria

Kleine Festungen
Epoche
19. Jahrhundert
Die Beschreibung

Die Küstenbatterien von Cervia und Moresca wurden 1811 von den in San Felice Circeo stationierten französischen Truppen anstelle der gleichnamigen, inzwischen verfallenen Türme aus dem 16. Jahrhundert gebaut. Errichtet während der napoleonischen Besetzung des Königreichs Neapel, sind diese Anlagen der letzte bedeutende Eingriff zur Küstenbefestigung des Vorgebirges vor der Neuzeit; heute sind sie stark verfallen und wurden von örtlichen Vereinen wiederholt als sanierungsbedürftig gemeldet.

Die Türme aus dem 15.-16. Jahrhundert waren nach intensiver Nutzung Anfang des 19. Jahrhunderts stark beschädigt und unzureichend. Auch in dem von den Franzosen beherrschten Teil Italiens verlangten veränderte militärische Bedürfnisse neue Befestigungen an strategischen Orten. So wurden auch im Gebiet von San Felice kleine Festungen gebaut, eine bei Torre Cervia und eine bei Torre Moresca. Nachdem Napoleons Armee die zuvor zum Kirchenstaat gehörenden Gebiete erobert hatte, erwies sich San Felice sofort als strategisch nützlich. Hier verteidigte sich zwischen 1810 und 1814 die franzosenfreundliche Truppe unter Kommandant Vincent gegen die Neapolitaner, die nach dem Bruch des Bündnisses mit Napoleon in den Kirchenstaat einfielen. Am 8. Februar 1814 landeten die von Anzio kommenden Feinde genau am Circeo und schlugen ihr Lager auf der römischen Akropolis auf. Mithilfe der Bevölkerung von San Felice wurden die Franzosen zur Kapitulation bewogen, um einen Kampf zu vermeiden, und die Neapolitaner herrschten nur bis zum folgenden April, danach gaben sie das Gebiet endgültig frei.

Die fast unversehrt erhaltene Festung Moresca besaß eine starke Umfassungsmauer, zwei Geschützstände, ein Schilderhaus (Wachturm), ein kleines Pulvermagazin und die Kaserne, heute ohne Dach.

Praktische Hinweise

Besichtigung

Die Stätte ist über einen Pfad erreichbar, der an der Straße zur „Batteria“ beginnt.

Galerie

La Batteria

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Wikimedia Commons
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